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Maschinen sind Quanten, Menschen haben Qualia: Was macht uns als Menschen einzigartig?

Gastbeitrag des Inhaltskurators der Futures Agency Petervan

Die Welt ist besessen von Daten: quantifizierbare und berechenbare Daten, die zum Zwecke der Verhaltensbeeinflussung verarbeitet, analysiert und neu berechnet werden können. Manche nennen dies "die Quantifizierung von allem".

Das klingt nach einem guten Geschäftsmodell - aber die Quantifizierung hat auch etwas Unmenschliches. Sicher, ein Algorithmus kann die Pixel in einem Bild von einem Apfel erkennen und analysieren. Aber das sagt nichts über die menschliche Erfahrung aus, den Apfel tatsächlich zu schmecken oder das Gewicht des Apfels in der Hand zu spüren. Dieses Geschmacks- oder Gefühlsempfinden ist ausschließlich menschlich: die Art und Weise, wie Dinge scheinen für uns. Die Philosophen haben dafür ein Wort - "Qualia".

Qualia sind die subjektiven oder qualitativen Eigenschaften der menschlichen Erfahrungen. Quanta ist das, was Maschinen leicht und grenzenlos tun können, Qualia ist - auf absehbare Zeit - das, was nur Menschen leicht tun können. Maschinen können nicht fühlen. Maschinen können nicht erleben. Maschinen sind geistig nicht präsent. Maschinen "existieren" nicht.

Die Quantifizierung von allem muss durch mehr Qualia ausgeglichen werden. Wir müssen von Quanten zu Qualia übergehen.

Dies ist auch ein Hauptthema in Gerds Buch "Technology vs. Humanity" - mehr dazu hier.

 

Ein entsprechendes Video von Gerd über Algorithmen und Androrithmen:

 

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